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Modellvorhaben zur Prävention von Gewalt in der Langzeitpflege (Präfix)


Die Schulungen im Rahmen des Projektes PräFix basieren auf dem im Projekt ReduFix entwickelten Curriculum eines strukturierten Schulungsprogramms, mit dem in den Einrichtungen das Problem der Fixierungen bearbeitet werden kann. Die Schulung behandelt neben pflegerischen, technischen und medizinischen Maßnahmen zur Verhinderung der Fixierungen (Alternativen), insbesondere auch juristische Fragen, die von großer Bedeutung für die Handlungssicherheit in der täglichen Praxis sind. Kernstück des Schulungsprogramms ist die Erarbeitung des Entscheidungs- und Reflexionsprozesses für oder wider einer Fixierung, der vor Beginn des Einsatzes von freiheitsentziehenden Maßnahmen durchlaufen werden soll. Hierzu dient neben der Schulung die begleitende Beratung durch Experten/Innen. Außerdem ist über die gesamte Projektlaufzeit ein Rechtscoaching für die teilnehmenden Einrichtungen vorgesehen.

Bisher wurden über 80 Heime geschult. Als Zielsetzung steht die flächendeckende Schulung von Alten- und Pflegeheimen in Baden-Württemberg. Modellhaft wird im Verlauf des Projektes PräFix untersucht, inwiefern sich bürgerschaftliches Engagement im Bemühen um die Reduzierung und Prävention von freiheitsentziehenden Maßnahmen bei stationären Altenheimbewohnern/innen wirksam einbeziehen lässt.

Quelle: Projektbeschreibung der forschenden Einrichtung  
Gewalt
Primärprävention
Pflegeheim
Stationäre Pflegeeinrichtung
Beratung
Schulung
Evaluation
Pflegepersonal
Pflegeheimbewohner/-innen
Ehrenamtliche Helfer/Freiwilliges Engagement
Curriculum/Rahmenlehrplan
Fixierung
Langzeitpflege
Projektzeitraum August 2006 - Juli 2009
Robert-Bosch-Krankenhaus GmbH
Klinik für Geriatrische Rehabilitation
Evangelische Hochschule Freiburg
AGP Alter. Gesellschaft. Partizipation. Institut für angewandte Sozialforschung
Projekt-ID 165