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Mobilitätsrestriktionen in Alten- und Pflegeheimen: eine multizentrische Beobachtungsstudie


Im Rahmen einer multizentrischen Querschnittstudie erfolgte die systematische Erhebung der Prävalenz mechanischer und medikamentöser Mobilitätsrestriktionen. Zur Erfassung der Inzidenz von Mobilitätsrestriktionen und deren rekurrierender Anwendung wurde die Kohorte von 2353 Bewohnern aus 30 Hamburger Einrichtungen über einen Zeitraum von 12 Monaten beobachtet. Sekundäres Ziel war die Untersuchung des konzeptuellen Verständnisses Pflegender bezüglich der Anwendung von mobilitätsrestriktiven Maßnahmen, Haltungen und Einstellungen Pflegender sowie die Interpretation des beobachteten Bewohnerverhaltens, welches zur Entscheidungsfindung über die Anwendung von Mobilitätsrestriktionen führt.

Es wurden zwei Befragungen mittels Fragebögen durchgeführt: Zu Belastungen im Zusammenhang mit Entscheidungen über Mobilitätsrestriktionen wurden in Hamburg und Bremen fast 700 Pflegende aus unterschiedlichen Bereichen befragt. Zu Einstellungen gegenüber Mobilitätsrestriktionen und deren Anwendung wurden im Rahmen einer internationalen Erhebung in Hamburg und Bremen jeweils mehr als 100 Pflegende befragt.

Quelle: Projektbeschreibung der forschenden Einrichtung  
Pflegeheim
Stationäre Pflegeeinrichtung
Medikamente
Prävalenz
Multicenter-Studie
Pflegepersonal
Pflegebedürftige Personen
Pflegeheimbewohner/-innen
Befragung
Mobilität
Fixierung
Projektzeitraum April 2004 - März 2007
Universität Hamburg
Fachbereich Chemie (Leitende Einrichtung)
Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG)
Universität Bremen
Forschungszentrum Ungleicheit und Sozialpolitik (socium)
Projekt-ID 197