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Entwicklung und Pilotierung eines Schulungsprogramms zur Gesundheitssorge für ehrenamtliche BetreuerInnen und BerufsbetreuerInnen von Menschen mit Demenz


Übergeordnetes Ziel dieser Studie ist es, die Versorgungssituation von betreuten Menschen mit Demenz zu verbessern. Ehrenamtlichen und Berufsbetreuern soll eine informierte und - so weit es im Rahmen der Demenz-Erkrankung möglich ist - geteilte Entscheidungsfindung auf Basis gesicherter wissenschaftlicher Erkenntnisse ermöglicht werden. Exemplarisch werden die Entscheidungssituationen Neuroleptika, freiheitseinschränkende Maßnahmen und Ernährung durch eine percutane Ernährungssonde bearbeitet.

Im Rahmen des Projektes wird ein Schulungsprogramm zu diesen Gesundheitsfragen entwickelt und pilotiert. Die Entwicklung und Pilotierung erfolgen in drei Phasen: In Phase 1 wird zunächst die Evidenz zu den drei Schwerpunktthemen erarbeitet. Es werden Daten zu bereits erfolgten Entscheidungsprozessen zu den drei definierten Entscheidungssituationen in Einzelinterviews erhoben und analysiert. In Phase 2 wird aus den gewonnenen Ergebnissen ein Schulungsprogramm entwickelt, an die Zielgruppen (ehrenamtliche / Berufsbetreuer) angepasst und im Anschluss in Fokusgruppen pilotiert. Es werden Schulungen durchgeführt. In Phase 3 erfolgt die Exploration der Umsetzung der Schulungsinhalte durch leitfadengestützte Einzelinterviews mit Betreuern, welche in Phase 2 an einer Schulung teilgenommen haben.

Quelle: Projektbeschreibung der forschenden Einrichtung  
Freiheitsbeschränkende Maßnahmen
Schulung
Medikamente
Fokusgruppen
Interview
Pilotprojekt/-studie
Betreuer/-in
Ehrenamtliche Helfer/Freiwilliges Engagement
Demenz
Projektzeitraum Januar 2013 - Juni 2014
Universität Hamburg
Fachrichtung Gesundheitswissenschaft (Leitende Einrichtung)
Projekt-ID 547